Fabel oder etwas Ähnliches für ein Lebewesen mit dem Sternzeichen Fisch oder auch nicht

Hinter diesem Titel verbirgt sich eine kleine, pointierte Geschichte, die dazu dient, deutlich zu machen, wie destruktive (Lebens-) Muster entstehen können und welche Auswirkungen in der Regel dabei zu beobachten sind.

Wie können Menschen nur so sein? Wie kann man sich nur so verhalten? Was ist in der Kindheit möglicherweise passiert? Wieso TUN MENSCHEN DAS? Wieso tun sie sich das an?

Diese Fragen bekomme ich in Seminaren häufig gestellt. Gerade beim Thema Stressbewältigung, insbesondere wenn das Stichwort Selbstfürsorge fällt: Warum gehen Menschen so schlecht mit sich selbst um? Warum gehe ich möglicherweise so schlecht mit mir um?

Kinder sind zerbrechliche Wesen. Erziehung ist einerseits ganz einfach (Liebe, Liebe, Liebe), anderseits verdammt schwierig. Was Menschen häufig übersehen, ist die Tatsache, wie früh sich (Lebens-)Muster entwickeln und verfestigen. Und das sie irgendwann im Leben eine Bedeutung bekommen. So destruktiv sie auch sein mögen, sie haben eine Funktion, z. B. Schutz. Sich das zu verdeutlichen, erweitert das Verständnis für das eigene oder fremde Verhalten.

Mir war beim Schreiben vor allem daran gelegen, für „Laien“ und „Klienten/Patienten“ Zusammenhänge zu verdeutlichen. Es wird ein roter Faden geboten, durch den die Musterentstehung (und deren Auswirkungen) schnell und komprimiert sichtbar wird.

Erhältlich ist die kleine Erzählung als Ebook bei Amazon (1,41 C)

Vielleicht erhalte ich von einer Leserin/einem Leser hier eine Rückmeldung?
Das würde mich freuen.

Stressfreie Grüße für alle
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Wie man einem Problem zu Leibe rücken kann

Frei nach dem Motto: Selbst ist die Frau und selbst ist der Mann!
folgen hier einige Beispiele möglicher (und erforderlicher?!) Blickwinkel-Veränderungen. 

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Wir stellen uns vor, Sie haben ein Problem….

+ Was wäre die optimale Lösung?

+ Wann/Wo gab es Ausnahmen?

+ Wie würde jemand aus einer anderen Kultur das sehen?

+ Wirklich immer?

+ Welche Ressourcen haben Sie noch?

+ Wenn eine Freundin das Problem hätte, was würden Sie ihr raten?

+ Wie würden Sie das in 10 Jahren sehen?

+ Wenn Sie xy wären, was würden Sie tun?

+ Wie schaffen Sie es, so lange das Problem zu haben?

Nun brauchen Sie nur noch viele, schöne Probleme, damit Sie üben können.
Weil: Manchmal ist Routine Gold wert.

Behilfliche Grüße
ad

Slow TelevisionSlow Television

tulpen 012

Hätten Sie gedacht, dass eine Live-Übertragung einer Zugfahrt von Bergen nach Oslo, sieben Stunden und 16 Minuten lang, ein Quotenhit werden könnte? Und das damit ein neues Genre geboren wurde, nämlich Slow Television? Fernsehen in Echtzeit!
Wo? In Norwegen.

Die Zuschauer waren so begeistert, dass  sich das Format etablierte. Auf die Zugfahrt folgten Lachsangeln und Brennholz schlagen, stapeln und verfeuern. Die 134-Stunden-Fahrt des Hurtigruten-Schiffs MS „Nordnorge“ entlang der norwegischen Westküste soll zeitweise von der halben Nation verfolgt worden sein.

Und es geht weiter. Die „Nationale Brennholz-Nacht“ samt acht Stunden knisternden Kaminfeuers oder die „Nationale Stricknacht“ inclusive Weltrekordversuch im Pulloverstricken – kein Ende in Sicht.

Ich bin beeindruckt. Freunde von mir sind beim Film. Sie erzählen oft über die rasanten Schnittfolgen und von je mehr Bilder pro Sekunde desto cooler das Produkt. Oder so.

Ich verstehe nicht immer, wovon sie reden, aber einige von ihnen würden das Norweger Experiment superklasse finden. Wobei Experiment stimmt nicht mehr. Die Sendung gibt es seit 2009!!  Im öffentlich-rechtlichen Fernsehen unserer nordischen Nachbarn.
Die trau’n sich ja was, diese Norweger. Echt jetzt.

Verblüffte Grüße
adtulpen 012

Have you ever imagined that the live broadcast of a 7 hours and 16 minutes railway journey from Bergen to Oslo would get top ratings? And that this gave birth to an utterly new genre: slow television? Television in real time.

Where? In Norway.

The audience was so enthusiastic about this type of broadcast that it has become an established feature: the train journey was followed by salmon fishing and by cutting, stacking and burning firewood. About half the Norwegian population was said to have watched parts of the 134 hours journey of the MS Nordnorge (Hurtigruten-Line) along the Norwegian west coast.

And it is going on: the ‘National firewood night’ with 8 hours of crackling open fire or the ‘National knitting night’ including the attempt to break the world record in knitting a pullover – with no end in sight…

I’m impressed. Friends of mine are in films. They often talk about the fast cuts: the more pictures per second the cooler the movie – or something like that.

I don’t always understand what they are talking about but quite a few of them would find the Norwegian experiment terrific. Although you can’t call it an experiment anymore. Since 2009 it has been on the programme – of our northern neighbours’ public service broadcasting institutions!

They’ve got a nerve, these Norwegians. Really.

Yours amazed,
ad

Mehr Erwachsene braucht das LandMore adults needed in this country

„Das ist der Grund, warum ich nicht oft genug sagen kann:
Die Voraussetzung für das Studium des Zen ist, dass die Schüler im Sinne ihrer Kultur reif und diszipliniert sind. Zen ist nichts für Kinder.“

Die Weisheit – Zen Zen – des Nichtstuns von Alan Watts, Herder spektrum

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Ohne Titel, Bronze-Plastik, ad

Über unsere Gesellschaft und ihren infantilen Auswüchsen gibt es viel zu sagen. Ich widme diesem Thema  in meinem neuen Buch ein ganzes Kapitel.
Und ich bin sicher, auch Sie können Geschichten beitragen von Menschen und Situationen, deren Verhalten ungleich näher am Kindergarten als an ihrem tatsächlichen Alter ausgerichtet zu sein scheint.
Um Missverständnissen vorzubeugen: Das Kind-Ich ist etwas Kostbares. Das Kind-Ich auf der Brücke des eigenen Schiffes als Stamm-Besatzung ist enervierend und anstrengend – für sich und für alle anderen.
Nur hat das Erwachsensein leider nicht das beste Image. Es steht im Verruf des Spielverderbers auf ganzer Linie. Das ewig Jugendliche, das alleweil Lockere und Unverbindliche, das ist die Lust der Zeit.
Ich bin mir bewusst, ich klage in bester Gesellschaft. Aber klagen hat meist nicht den gewünschten Erfolg. Die Juristen unter Ihnen sehen das natürlich anders. Doch unsereins ist durchaus gesättigt von Bubis und Prinzesschen auf Lebenszeit. Und ich fange an, allergisch zu werden gegen Tinis und Ollies und Wolfis im fortgeschrittenen Alter.

Dennoch. Ich arbeite mit vielen Menschen. Als Beraterin kommt man in dieser Hinsicht viel herum. Ich bin davon überzeugt, dass wir über viele Stressbeschwerden, Konfliktherde, Zeitmangelerscheinungen nicht mehr reden müssten, würden die Menschen den Mut aufbringen, das Terrain des Erwachsenen-gerechten-Verhaltens zu betreten.
Lassen Sie mich aus tiefstem Herzen hinzufügen: Was wir dort finden können, ist den Mut wert!

Gereifte Grüße
ad‘This is why it is important to underline that the prerequisite to studying Zen is the maturity and discipline of the students as defined by their cultures. Zen was not made for children.’

Zen Zen. Die Weisheit des Nichtstuns, von Alan Watts. Herder spektrum

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No title, bronze sculpture, ad

There is a lot to say about our society and its puerile excesses. A whole chapter in my new book is dedicated to this topic. And I am sure you, too, could contribute stories about situations in which people’s behaviour was closer to nursery school than to their actual age.

Don’t take me wrong: the child-ego is something precious. The child-ego on the bridge of your ship as a member of the permanent staff can be nerve-racking and exhausting – for itself and for others.

Unfortunately, maturity does not have a top image. It has the reputation of being a total spoilsport. Eternal youth, casualness and non-committal manners – that’s the appetite of today.

I know, I find myself in good company complaining about ‘today’. But complaining usually does not lead to success. The lawyers among you will take a different view, naturally. But our sort is perfectly fed up with these lifetime sonnies and princesses. And I am getting allergic to all the Tommys and Mellys advanced in years.

However. I work with a number of people. As a consultant I get around a lot. I am convinced that we would have to talk much less about stress problems, trouble spots, lack of time symptoms if people screwed up their courage and stepped out into the world of adult behaviour.

Let me add from the bottom of my heart: what we can find there is worth all our courage.

Matured wishes,

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Sieh, das Schöne liegt so nah…If such beauty is right before your eyes…

Rost + Winter 26-01-14 038

-9° in Travemünde, leichter Wind, später Nachmittag…
Ein Spaziergang bei klirrender Kälte, schönstem Sonnenschein, klarer Luft und blitzblauem Himmel. Habe meinen Muff (Sie wissen noch, was das ist?) rausgeholt und bin losgestapft. Zwischendurch Finger raus und auf den Auflöser gedrückt. Aber nur ganz kurz. Hinterher Spezial-Berliner-Verkaufsstelle angefahren. Lecker.

Ich mache das viel zu selten. Obwohl die Küste bei mir um die Ecke liegt. Kennen Sie das? Sie machen etwas, sind begeistert, sagen, dass muss ich/müssen wir unbedingt öfter machen und –  nix wird draus. Irgendetwas in uns drin hat da ein beträchtliches Beharrungs- oder besser Verharrungsvermögen. Ja, und manchmal scheint ein begabter Vermeidungskünstler am Werk zu sein. Was soll ich sagen. Nun, sagen tun wir natürlich viel: keine Zeit, zu dies, zu das und überhaupt. Schade, schade.
Das Schöne liegt auf dem Silbertablett – und wartet nicht auf uns. Wir sind es, die etwas verpassen. Das Schöne ist einfach schön und braucht uns nicht. Wie war das nochmal mit dem Kapitän auf dem eigenen Schiff? Ich weiß, ich weiß…

Aufgewärmte und sehr herzliche Grüße
adRost + Winter 26-01-14 038
-9°C in Travemünde, a gentle wind, late afternoon…

A walk in the icy cold, in bright sunshine, clear air and under a squeaky blue sky. Got out my muff (you still know what that is?) and started trudging off. Every now and then, only for a second, fingers out to press the shutter release. Then heading for that special doughnut shop – yummy.

Only once in a blue moon I do something like this although the coast is just round the corner. Does that sound familiar to you? You did something, you think it was marvellous und you say you must do that much more often, absolutely, and – nothing happens. Somehow, deep down inside, there is a considerable perseverance or, more precisely, inertia. Well, and at times there seems to be a desire to even avoid these occasions. What can I say? Well, of course we say a lot: no time for this, for that, and besides… Too bad. A pity.

Beauty is lying on a silver platter – and it is not waiting for us. It is us who miss something. Beauty is beautiful in itself and is not in need of us. What was the story of being captain on your own boat? I know, I know…

Warm and best wishes,
ad

 

Von der Schönheit des UnaufgeregtenOn the Beauty of Unexcitedness

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Seneca (4 v. Chr. – 65 v. Chr.), römischer Philosoph und Stoiker

„Was du sehnlichst wünschst, ist aber etwas Großes und Vollkommenes, etwas Gottähnliches: sich nicht erschüttern zu lassen.(…) Ich nenne diesen Zustand Gelassenheit. (…) Wir stellen uns also die Frage, wie die Seele sich immer in einer gleichmäßigen und glücklichen Bewegung befinden, mit sich in bestem Einvernehmen sein und ihr Tun mit Freude betrachten kann und diese Freude nicht unterbricht, sondern immer in einem ruhigen Zustand verharrt, weder euphorisch noch deprimiert: Das wird Gelassenheit sein.“

Wenn ich von „Innerer Stabilität“ spreche – und im Seminar zum Thema mache – dann ist genau diese Unerschütterlichkeit das Ziel. Im Bemühen um ein wenig mehr Standfestigkeit, ein Quentchen mehr emotionale Belastbarkeit, ein bisschen mehr Vernunft, wenigstens einen Hauch von Impulssteuerung, könnten Entspannung, Gelassenheit, gesunde Organe, gute Laune und wunderbare Stressresistenz unsere Belohnung sein.

Es muss ja nicht wie bei Seneca von „immer“ die Rede sein. Aber das Unechauffierte im Handlungsrepertoire zu haben und bei Bedarf den entsprechenden Modus aktivieren zu können, wäre doch ein dankenswerter Zustand, meinen Sie nicht?

Es ist schade, dass besonders in Krisenmomenten Emotion in der Regel besser da steht als Sachlichkeit. Emotion ist immer ganz toll, Sachlichkeit, Nüchternheit, Vernunft ist leblos, kalt, ja Desinteresse. Wir erreichen zwar außer Drama, Drama, Drama nichts mit all der aufgeschäumten Emotionalität (jedenfalls nichts, was einer konstruktiven Lösung behilflich sein könnte), aber man ist jedenfalls keiner von der gefühlskalten Sorte. Besonders von Frauen höre ich oft: ich bin eben so emotional. Gut. Und was weiter? Freischein? Kindergarten life? Nicht das die Herren den Kindergarten nicht auch drauf hätten. Sicher, Drama, Drama, Drama kann einen Selbstzweck im Flechtwerk der Persönlichkeit haben. Doch das macht es nicht besser.

Wenn mehr Gelassenheit wirklich unser Ziel ist, wenn wir souveränes Verhalten wirklich schätzen und der Überzeugung sind, dass Souveränität den Menschen adelt, wenn wir Slow Life als eine erstrebenswerte Haltung annehmen und verinnerlichen wollen, dann braucht es eine ausgeruhte Balance zwischen Emotion und Verstand. Und das Fundament dafür ist die Beherrschung des Unaufgeregten.

Zuversichtliche Grüße
adP1050945

Seneca (4 BC – 65 AD), a Roman Stoic philosopher:

‘But what you yearn for is something great and supreme and very similar to being a god: to be unshaken. (…) I call this state imperturbability. (…) Hence, we ask ourselves how the soul can constantly be in an even and serene movement, on friendly terms with itself and observe its doing with joy – a joy which it does not disturb, remaining in this still state, neither euphoric nor depressed: This is imperturbability.’

It is this state of being unshakeable I have in mind when I talk about ‘inner stability’ and make it a topic in my seminars. If we endeavour after a little more steadiness, a tiny bit of emotional strength, some more reason, at least a touch of impulse control, then we can be rewarded by a feeling of relaxation, imperturbability, by healthy organs, a good mood and a wonderful resistance against stress.

This state does not have to be there ‘constantly’ as Seneca puts it. But to keep some unexcitedness in our sleeve and to be able to activate it in case of need would be a commendable state, wouldn’t it?

It is a deplorable fact that, particularly in a crisis, emotions usually rank higher than matter-of-factness. Being emotional is always great; matter-of-factness, dispassion, reason is lifeless, is cold, displays indifference. All this seething emotionality will lead to nothing but drama, drama, drama – at least to nothing which might help us to find a constructive solution to the problem. But at any rate, you will not be one of the emotionally cold guys. I often hear women say: ‘I’m just emotional. There’s nothing I can do.’ So what? Carte blanche? Nursery school live? I am not saying that men do not play this game. Sure – drama, drama, drama can become an end in itself in the wickerwork of personality. This, however, does not make it any better.

If we seriously aim at developing more imperturbability, if we truly appreciate self-confident behaviour and are convinced that self-confidence ennobles a person, if we want to accept slow life as a desirable attitude and integrate it into our lives – then we will need to develop a relaxed balance between emotion and reason. And the foundation is to master unexcitedness.

Optimistic wishes,
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It’s Teatime

Teatime

(It’s Teatime von Susannah Blake, Bassermann Verlag)

Sind Sie auch ein Freund oder eine Freundin der englischen Teestunde?
Ich liebe sie! Ich bin ohnehin ein norddeutsches Kuchenkind, mir macht man mit solcherart Köstlichkeiten immer eine Freude.

Und ich schätze es sehr, zu zelebrieren. Eine der Übersetzungen des Dudens zum Wort zelebrieren lautet: feierlich ehren.

Ich ehre das alles überaus feierlich. Wundervolles Geschirr, der liebevoll gedeckte Tisch, Stoffservietten mit verspielter Häkelkante, gepaart mit dem Duft von aromatischem Tee (Die Diät-Bemühten klappen jetzt besser die Ohren ein) und den Köstlichkeiten aus der Backstube. Die Augen streicheln die Scones, die Clotted Cream, die Erdbeermarmelade. Das Gurken-Sandwich, das Lachs-Canapes und hier und da noch eine feine, kleine Praline.
Dazu eine vollkommen hektikfreie Zeitzone. Die Musik perlt zart und leise, Behaglichkeit ergießt sich in den Raum und in die Tiefen unserer Seele, und wehrlos ergeben wir uns dem delikaten Geschmack auf unserer Zunge.
Himmlisch. H-i-i-mmmmlisch.

Ach, dieses Zierliche, Beruhigte und leicht Antiquierte. Ich vermisse es im gesellschaftlichen Miteinander. Ich kann nicht entdecken, dass der Verlust von Form unser Leben essentiell verbessert hätte. Und das wir uns jetzt alle Küsschen von einer Seite auf die andere werfen, wobei ich nie weiß, mit welcher Seite ich beginnen soll und stante pedes es zum Duell der Lippen kommt, ist beileibe kein angemessener Ersatz. Nennen Sie mich nostalgisch. Rümpfen Sie die Nase, und lassen Sie Ihre Augenbraue den Stirnansatz besuchen – ich bleibe dabei: Stilvoll Tee trinken verbessert die Welt!

Einladende Grüße
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Drama, Drama, Drama

Worrying doesn't take away tomorrow's troubles, it takes away today's peace. Join www.vegfriend.com to connect with veggie friends from all over the world! Twitter: http://twitter.com/vegcommunity Instagram: http://instagram.com/vegcommunity

Das Foto habe ich bei einer Freundin gesehen – es musste in diesen Blog.
Ich wünschte, wir wären mehr von einer solchen Haltung geprägt. Ich kann die Ebenen gar nicht alle aufzählen, auf denen uns das gut tun würde. So gut.

Schon der Volksmund weiß zu verkünden, dass ungelegte Eier nichts sind, womit man sich beschäftigen sollte. Und doch kann ich mich des Eindrucks nicht erwehren, dass ich einer Art Volkssport beiwohne. Oder dem irrigen Glauben, wer sich Sorgen – sprich Gedanken – macht (natürlich möglichst viel und voll der Anstrengung), sei ein besserer Mensch. Nicht gleichgültig oder oberflächlich. Sondern mitfühlend. Interessanterweise fühlen die Mitfühlenden sich selbst oft genug überhaupt nicht. Mit allen Konsequenzen.

Wir wissen, dass auch das Sich-Sorgen-machen eine Funktion im Lebensprozess Worrying doesn't take away tomorrow's troubles, it takes away today's peace. Join www.vegfriend.com to connect with veggie friends from all over the world! Twitter: http://twitter.com/vegcommunity Instagram: http://instagram.com/vegcommunity

Das Foto habe ich bei einer Freundin gesehen – es musste in diesen Blog.
Ich wünschte, wir wären mehr von einer solchen Haltung geprägt. Ich kann die Ebenen gar nicht alle aufzählen, auf denen uns das gut tun würde. So gut.

Schon der Volksmund weiß zu verkünden, dass ungelegte Eier nichts sind, womit man sich beschäftigen sollte. Und doch kann ich mich des Eindrucks nicht erwehren, dass ich einer Art Volkssport beiwohne. Oder dem irrigen Glauben, wer sich Sorgen – sprich Gedanken – macht (natürlich möglichst viel und voll der Anstrengung), sei ein besserer Mensch. Nicht gleichgültig oder oberflächlich. Sondern mitfühlend. Interessanterweise fühlen die Mitfühlenden sich selbst oft genug überhaupt nicht. Mit allen Konsequenzen.

Wir wissen, dass auch das Sich-Sorgen-machen eine Funktion im Lebensprozess haben kann. Es wird z. B. benutzt, um sich von Lebensglück abzuschneiden, von Wohlgefühl, von Stressfreiheit und von der Auseinandersetzung mit sich selbst. Im Schlepptau: mangelndes Vertrauen in sich und andere.

Aus dem „worry“  wird dann schnell mal das Modell „Drama, Drama, Drama“.
Wir reden von Stress und Stressvermeidung, von Burnout und Life Balance, von Konsum und alternativen Lebensformen, von West und Ost, von arm und reich, von laut und leise, wir ersticken in Büchern, die uns erklären, wie der Mensch funktioniert, Zeitungen, Volkshochschulen, Fortbildungsanbieter, Fernsehbeiträge, Magazine – aber Drama, Drama, Drama ist und bleibt wohl das beliebteste Gesellschaftsspiel. Wir lernen so wenig.

Solange – salopp formuliert – emotional immer ganz toll und Sachlichkeit einfach nur bäh ist und in die Kategorie herzlos fällt, wird das Geschrei über Nichtigkeiten nicht abreißen. Muss denn wirklich auf jeden Zug aufgesprungen werden, um sich persönlich angegriffen fühlen zu können, Kränkungen zu erfahren und das Leben mit Lärm machen zu verwechseln? Nicht zu vergessen der allseits beliebte Opferstatus.
Es ist schon schade, dass so viel Wissen über die menschliche Natur ungenutzt bleibt, Lösungen in der Regel im Außen gesucht und  Stille und Alleinsein viel zu oft nicht mit Genuss verbunden werden.
Das fehlt vielen Menschen, und es ist gesellschaftlich spürbar. Der Umgangston (nicht nur im Bereich Service und Dienstleistung), das Miteinander, unsere Geduldsfäden… Lassen Sie uns ein wenig an der Oberfläche der Ungeduld kratzen, und wir werden Wut entdecken.

Don’t worry, be happy lautete der Text unter einer gemalten Katze, die sich hoffnungslos in einem Berg von Spagetti verheddert hatte. Das Bild hing im Zimmer meiner Kinder.

Wieder einmal führt der Weg zum tiefen Ausatmen. Und hoffentlich zu der Entdeckung, dass jede Form von Stressvermeidung mit der Freundschaft zu sich selbst beginnt:
Bin ich mir selbst wichtig? Was denke ich über mich? Womit umgebe ich mich? Mit wem verbringe ich meine Zeit? Will ich das? Womit füttere ich meinen Körper, meinen Geist? Sorge ich für mich selbst? Liebevoll? Bedürfnisgerecht?
Sich selbst der beste Freund zu sein, ist die beste Grundlage, um das Leben zu meistern. Auf diesem Fundament kann die Einstellung wachsen, von der eingangs die Rede war. Ich möchte sagen, ein wahres Kinderspiel…

Worrying doesn't take away tomorrow's troubles, it takes away today's peace. Join www.vegfriend.com to connect with veggie friends from all over the world! Twitter: http://twitter.com/vegcommunity Instagram: http://instagram.com/vegcommunity

Beste Grüße
ad

 

 

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Erfolg

wonderful life, Mischtechnik, Kupfer, Bronze auf Leinwand, 2008, 120 x 100

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Ralph Waldo Emerson – mein Bruder im Geiste -:

„Oft lachen und lieben. Den Respekt intelligenter Menschen gewinnen und die Liebe von Kindern. Von anerkannten Kritikern anerkannt werden. Dankbar sein für die Schönheit. Sich selbst verschenken. Die Welt ein bisschen besser zurücklassen, sei es durch ein fröhliches Kind, ein kleines Stück Garten oder die grandiose Lösung einer großen Not. Mit Begeisterung gespielt und gesungen haben. Zu wissen: Es gab wenigstens einen einzigen Menschen auf dieser Welt, der leichter atmen konnte, nur weil Du gelebt hast.“

Das ist die beste Beschreibung von Erfolg, die ich kenne. Vielleicht sind ein paar Prisen für die Gestaltung unseres neuen Jahres dabei. Oder für ein aufgefrischtes Denken. Oder für ein Lächeln. Über das Lächeln würde ich mich freuen. Sehr sogar.

Wache Grüße
ad

Sorgen Sie gut für sich!

P1050036

Nachmittag. Tür zu und tief einatmen. Ausatmen in Vorfreude. Sanfte Musik, Kerzen, in Lieblingsdecke einkuscheln. Noch mehr ausatmen und zusehen, wie sich die Dunkelheit auf den Weg zu uns macht. Friedvoll zuschauen. Kopfgeräusche? Stecker raus. Noch mehr ausatmen. Körper spüren. Seele spüren. Ankommen.

Wärmende Grüße
ad