Neues aus dem Live-Ticker…

Symposium des Zeitvereins, Ort der Veranstaltung: Wagrain/Österreich.
Das Thema des Workshops, an dem ich teilnehme: Interventionen im Öffentlichen Raum.
Der Referent, Mark Riklin, von der FHS St. Gallen möchte die analoge Welt nicht vergessen wissen und führt mit seinen Studenten und Studentinnen Versuche bzw. Aktionen durch, die das Sprechen von Angesicht zu Angesicht zum Inhalt haben. Sie lassen sich ganz wunderbare Dinge einfallen: Ein Student sitzt mit einem Plakat neben sich auf der Bank einer Bushaltestelle: „Haben Sie heute schon nichts getan?“ Weiterlesen

…der erste Nebel…

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Der erste Nebel……..heute morgen auf dem Weg nach Hamburg….wunderschön….schnell im Garten die letzten Blumen eingepflanzt….von vereinzelten Sonnenstrahlen verwöhnt….vollreife Pflaumen genossen….und jetzt – Lust auf Feuer….

Vernebelte Grüße

ad

Der zivilisierte Mensch

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„Der zivilisierte Mensch hat sich einen Wagen gebaut, aber er den Gebrauch seiner Füße verlernt. Er hat Krücken zu seiner Unterstützung, aber er verliert dadurch ebensoviel an Muskelunterstützung. Er hat eine feine Genfer Uhr, aber er hat nicht mehr die Fähigkeit, die Zeit nach der Sonne zu bestimmen. Er hat einen nautischen Kalender, der ihn jederzeit zu informieren vermag, und das Resultat ist, dass der Mann auf der Straße nicht einen einzigen Stern am Himmel kennt. Den Stand der Sonne kann er nicht beobachten, die Tag- und Nachtgleilchen kennt er ebensowenig, und der ganze leuchtende Kalender des Jahres hat kein Ziffernblatt in seiner Seele. Seine Notizbücher schwächen Weiterlesen

Und wieder eine Frage der Haltung

Nachfolgender Text von Albert Schweitzer war mir immer eine Richtschnur…
Ihnen vielleicht auch?

„Ich will unter keinen Umständen ein Allerweltsmensch sein.
Ich habe ein Recht darauf, aus dem Rahmen zu fallen – wenn ich es kann.
Ich wünsche mir Chancen, nicht Sicherheiten.
Ich will kein ausgehaltener Bürger sein, gedemütigt und abgestumpft, weil der Staat für mich sorgt.
Ich will dem Risiko begegnen, mich nach etwas sehnen und es verwirklichen, Schiffbruch erleiden und Erfolg haben.
Ich lehne es ab, mir den eignen Antrieb mit einem Trinkgeld abkaufen zu lassen.
Lieber will ich den Schwierigkeiten des Lebens entgegentreten, als ein gesichertes Dasein führen; Weiterlesen