Lasst uns fröhlich scheitern…

brand eins (Ausgabe 11/2014 Schwerpunkt Scheitern) hält eine Innenansicht von Menschen bereit, die scheiterten und scheiterten und dennoch wieder aufgestanden sind.

Vielleicht hält der Bericht ja Inspiration für uns bereit. Damit dieses Drama-Drama-Drama-Geschrei mal ein bisschen weniger wird und Unerschütterlichkeit zur menschlichen Grundausstattung erhoben wird. Das tät mir gefallen. Und wie.

brand eins Ausgabe 11/2014 Schwerpunkt Scheitern Ab Freitag im Handel - Jetzt schon in der App! „Das erste Unternehmen, das ich gegründet habe, ist mit einem großen Knall gescheitert. Das zweite Unternehmen ist ein bisschen weniger schlimm gescheitert, das dritte Unternehmen ist auch anständig gescheitert, aber das war irgendwie okay. Ich habe mich rasch erholt, und das vierte Unternehmen überlebte bereits. Nummer fünf war dann Paypal.“ Max Levchin Aus dem Inhalt: Editorial: Versuch macht klug Mikroökonomie: Ein Kino-Betreiber im Tschad Die Welt in Zahlen Gute Frage: Warum gehen großen Unternehmen die Ideen aus? Markenkolumne: Modische Entwicklungshilfe – Sør Das geht: Kies mit Vlies Das geht nicht: App (S)teuer Wirtschaftsgeschichte: Auf dem Trockenen – Prohibition Was Wirtschaft treibt Die CO2  -Farce Deutsche Unternehmen geben sich grüner, als sie sind. Eine Analyse Es war einmal … …ein erfolgreiches Internet-Portal namens Yahoo. Was aus ihm wurde, zeigt der Blick in die Bilanz Schwerpunkt Scheitern Prolog Wird schon schiefgehen Ohne Niederlage kein Erfolg. Ein Essay Papier ist geduldig Graus für den Bürger, Segen für die Politik: Warum das deutsche Steuersystem immun gegen Reformen ist „Wenn ihr bleibt, seid’s ihr Helden“ Sie wickeln ihre Bank ab und sind stolz darauf. Ein Lehrstück aus Slowenien  #google #fail Auch bei dem Internet-Giganten endet mancher Griff nach den Sternen im Klo  Weiter, immer weiter Es gibt Schlachten, die können nicht gewonnen werden. Drei Porträts von Menschen, die trotzdem kämpfen Chefin a. D. Brigitte Hartmann hat ihr Unternehmen verloren. Und fühlt sich frei wie nie  „Der Mensch ist ein zähes Tier “ Über die Fähigkeit, mit schlimmen Erlebnissen umzugehen, spricht der Psychologe George Bonanno Erfolg durch Misserfolg Fünf Erfindungen, die so nicht geplant waren Apokalypse wow Warum fasziniert uns der Weltuntergang so sehr?  Mit offenem Visier Manager reden nicht gern über Krisen. Frank Roebers schon Das Phantomkraftwerk In Österreich steht ein AKW, das niemals strahlt Oje! Warum der Boulevard gewinnt, wenn die Promis verlieren „Es geht nicht um dich!“ Frauen können alles erreichen, aber sie müssen es wollen – sagt die Autorin Monique R. Siegel „Nichts ist so schwierig, wie ein Krankenhaus zu schließen “ Wieso ... Das Telephotophon 100 Jahre alt – und immer noch ein Talent. Die Geschichte des Bildtelefons Party! Welche Party? Gunnar Lenke, Chef des Musik-Labels Lebensfreude, ist einer, der nicht tönt. Ein ehrlicher Rückblick Der sanfte Kämpfer Der Suchtexperte Joachim Körkel arbeitet seit Jahrzehnten gegen ein Dogma an: das der Abstinenz Der amerikanische Traum Try again. Was Franzosen gern von der ungeliebten Weltmacht lernen würden Der Tod in der Popper-Disco Ein historischer Fall: die Pleite des Baumarktkonzerns Praktiker Auf Weltreise Als Vizekanzler wurde er nicht ernst genommen. Heute kann Philipp Rösler darüber lachen Was Menschen bewegt Im Schatten der Vergangenheit Venetien hat bessere Tage gesehen und hadert. Die Geschichte einer zutiefst verunsicherten Region Ratterratterratter Bei diesem Geräusch gerät ganz außer sich: Manfred Klimek Leserbriefe Leserservice und Impressum Letzte Seite: Wer hat’s gesagt? Das brand eins-Gewinnspiel Viel Spaß beim Lesen wünscht brand eins
Unerschrockene Grüße
ad

Einladung: Zeitsalon Hannover

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Entschleunigung ad, Postkarte unter www.slowlife-collection.com

Zu meiner großen Freude bin ich als Referentin in meiner Eigenschaft als
Slow-Life-Expertin zur Eröffnung des Hannoveraner Zeitsalons ins Medienhaus Hannover eingeladen worden.
Am Mi, 29.10.2014, 19.30 Uhr, wird die Veranstaltung in Zusammenarbeit mit dem Verein zur Verzögerung der Zeit  (Zeitverein.com) und Thomas Haubrich als Initiator eröffnet. Meiner Einführung in die Thematik wird der Film „Speed“ folgen….. Irgendwo muss man ja anfangen….(-:

Vielleicht habe ich ja Leserinnen und Leser aus Hannover hier auf meinem Blog. Sehen wir uns? Ich würde mich freuen. Mehr von der Veranstaltung in den Tagen darauf.

Erfreute Grüße
ad

Knutschen – nein, nicht was Sie denken!

In dem Buch „Babys in den Kulturen der Welt“
finden sich ebenfalls viele, überraschende, herzerwärmende und „tatsächlich?“ Fotos mit interessanten Berichten. (Zum Beispiel etwas über Mooswindeln….)

Ganz ohne Kitsch. Dafür mit viel Liebe zum Menschen.
http://www.slowlife-collection.com/slow-reading-and-writing/buecher/babys-in-den-kulturen-der-welt

Jeder lächelt in der gleichen Sprache. Jeder will leben. Die Welt ist so voller Liebe. Hört auf, Euch gegenseitig weh zu tun!

Ich könnte sie hier jedenfalls knutschen. Oder ihn?

Jesses. Erstmal Grüße
ad

PS: Ich glaube, ich werde eine von diesen grauenvollen Knutsch-Großmüttern.
Glaub ich. Nicht, dass das ansteht.Glaub ich. Oder? Mädels???

Slow Life zum Anfassen – Einladung

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Es ist wieder soweit!

Der Online-Shop SLOW LIFE COLLECTION  wird zum Online-Shop zum Anfassen!
Freuen Sie sich auf eine feine Auswahl zeitlos schöner Produkte und eine Auswahl
Slow Life Bilder auf Leinwand.
Und das in einem wunderschönen und denkmalgeschützten Gebäude. Ein einladendes Ausflugsziel zum Stöbern und Inspirieren allemal.

Am 08. + 09. November von 11 – 17 Uhr in der Alten Vogtei in Travemünde.
Schauen Sie vorbei und fühlen, riechen, schmecken Sie. Es lohnt sich!

Herzliche Grüße – und ich freue mich auf unser Kennenlernen
Angela Detmers
www.slowlife-collection.com

 

Ich bin aus der Welt gefallen…

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…das sagt Fritz J. Raddatz in einem Artikel der WELT – und beendet damit seine Zeit als Literaturkritiker.

„Meine ästhetischen Kriterien sind veraltet, das Besteck des Diagnostikers rostet, meine Gierfreude am Schönen der Kunst ist zu Asche geworden, der gefiederte Pegasus, mit dem ich durch Bild und Text galoppierte, lahmt. Diese Welt – in der ich mich durchaus noch kundig machen möchte – weicht von mir, gibt mir keine Kunde mehr; ich bin aus der Welt gefallen. Ihre Zeichen werden mehr und mehr zu Rätseln – unlösbar oft, abstoßend nicht selten, sind meiner Lebensart, meinem Habitus, meinem – Pardon für das harte Wort – Geschmack ungemäß.“

„Ich bin aus der Welt gefallen“ ….. ich möchte meinen, manch ein Slow-Life-Bewegter kennt dieses Gefühl. Von Zeit zu Zeit. Jedoch. Er kennt es.

Berührte Grüße
ad

Ladurée, Macarons und 1862

Die Welt von Ladurée Paris - Gleizes, Sergehttp://www.slowlife-collection.com/

Welt von Ladurée Paris
gebunden, 
 Serge Gleizes

Über ein Café, einen Laden mit lebendiger, köstlicher und opulenter Vergangenheit – und Gegenwart: Das berühmte Ladurée in Paris in der Rue Royale 16. Gegründet 1862 und immer noch an Ort und Stelle!
Dort gibt es alle Köstlichkeiten der Welt. Doch ganz besonders wunderbar sind dort die Macarons. Das Macaron ist ein französisches Baisergebäck aus Mandelmehl, dessen Herkunft bis ins Mittelalter zurückreicht – und süchtig machen kann. Jawohl.

Ein wundervolles Buch: optisch und inhaltlich ein Genuss. Es zeigt insbesondere die Einrichtung und Ausstattung über die Jahrhunderte hinweg.
Aufwendig und hervorragend gestaltet.

Mit kleiner Schleife geschlossen und mit einem überraschenden Extra:
Die detailgetreue, farbenfrohe und aufklappbare Kulisse von Ladurée in Paris.
Im Original und wie ein opulentes Bühnenbild gestaltet.
Buch

http://www.slowlife-collection.com/slow-reading-and-writing/buecher/die-welt-von-laduree-paris

Eine kleine Kostbarkeit!

Bezauberte Grüße
ad

Gartenherbst

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ad   www.slowlife-collection.com

Langsam heißt es Abschied nehmen vom bunten Gartenjahr.
Die letzten Tupfen von Rot und Gelb sind noch zu sehen…..
Ich habe wieder verpasst, noch mal den Rasen zu mähen.
Statt dessen kann ich mich gar nicht trennen vom Oktoberbild und tue erst mal –
genau, gar nichts.
Ich sitze da und schaue meinen Garten an und sitze da und schaue meinen Garten an….und…..
Ich bin mir sicher, wir sind uns einig: Es gibt schlechtere Arten seine Zeit zu verbringen.

Träge und höchst zufriedene Grüße
ad

Umbrien – ein ruhiges Land

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Das ist ein Teil der Aussicht aus meinem Fenster.
Urlaub in Umbrien.
Der See klein, kein Badesteg weit und breit, nicht mal uns Ufer kommt man. Alles wild zugewachsen….der Italiener an sich badet höchst selten in seinem See.
Gäste, denken die Einheimischen, gern, aber wie sie ihre Zeit verbringen, nun, das ist deren Sache. Keine Events, keine Dauerberieselung, keine Feuerwerke.
Und keine 5-Sterne-Köche hier auf dem Land.

Statt dessen Ruhe, Gleichklang, Düfte, Glocken. Und natürlich Hundegebell. Genau, kein Paradies. Aber fast. Ziemlich nah dran, möchte ich meinen.

In den Hügeln verfängt sich früh morgens der Nebel, während der Himmel schon die ersten Sonnenstrahlen herunter schickt. Spätsommerliche Wärme. Gedämpfte Geräusche, ruhige Verrichtung des Alltags, hier und da eine kräftige Stimme, die herüber weht.

Ich trete mit meiner Tasse Kaffee auf die kleine Terrasse und greife ohne einen Schritt direkt in den Feigenbaum – gibt es etwas Köstlicheres als frisch gepflückte Feigen zum Frühstück? Im Pyjama schlendere ich auf dem Grundstück herum, stille Ecken überall. Meine Lieblingsbank. Noch einen Schluck Kaffee – mehr SEIN geht nicht.

Seelige Grüße
ad