Der Fisch stinkt…

Ich spreche viel mit Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern – sie sind die Teilnehmer meiner Unternehmensseminare bzw. Coachings. Führungskräfte ebenso wie Mitarbeiter. Themen: Persönlichkeitsentwicklung und Stressmanagement. Bundesweit.

Ich höre viele Klagen. Ich spreche davon, wer denn nun an der Misere des schlechten Klimas im Team, im Unternehmen schuld hat. Daran, dass so viele innerlich kündigen bzw. sich durch den Tag schleppen. Den Job als Geldbeschaffer ansehen, um in der Freizeit das Leben leben zu können, was sie interessiert.

In der Regel höre ich in diesem Zusammenhang – fast ein wenig gebetsmühlenartig – den Satz: Der Fisch stinkt am Kopf zuerst. Ehrlich? Ist das so? Nun, für einen Fisch mag das stimmen….

Red Snapper, Acryl auf Leinwand, 2007, 120 x 50

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Die Untersuchungen zur Frage des Wohlbefindens von Arbeitnehmern sind zahlreich und von schöner Regelmäßigkeit, und in den meisten Fällen steht der Schuldige fest: Es ist die Führungskraft. Und die  Mitarbeiter? Sind die Opfer. Allein, was zum Thema Mobbing gesagt und geschrieben wird, lässt mich mehr als einmal den Kopf schütteln. Auf Symposien und Kongressen meiner und anderer Berufsgeruppen höre ich häufig, dass sich Mitarbeiter mehr Eigenverantwortung wünschen. Stimmt das wirklich? Eigenverantwortung einfordern ist einfach, wenn man sicher sein kann, sie nicht zu bekommen…..

Nur wenig Artikel zu diesem Thema, die beide Seiten betrachten und sowohl Führungskraft als auch Mitarbeiter in die Pflicht nehmen.
In der ZEIT aus dem letzten Jahr klingt das so: „Auch sie (die Mitarbeiter, Anm.) reagieren aus enttäuschter Liebe zum Chef und zur Firma häufig harsch. Auch sie überfrachten den Job mit Ansprüchen, die in der Summe kaum zu erfüllen sind: Die Arbeit soll Sinn stiften, Glück verheißen und die eigene Persönlichkeit Bedeutung verleihen. Außerdem soll es im Unternehmen zugehen wie in einer schrecklich netten Familie. Die Schuld an der Beziehungskrise, da sind sich beide Seiten einig, trägt stets der andere.“

Und da haben wir es wieder. Es geht darum, wer hat den „Schwarzen Peter“, denn: Wer den hat, der hat den Veränderungsauftrag – und ich kann so bleiben wie ich bin.

In den letzten Monaten habe ich mich über mein Buch noch einmal intensiv mit dem Thema Souveränität beschäftigt. Es ginge uns allen besser, hätten wir mehr davon. Nicht nur deshalb zähle ich Souveränität  zu den Kernkompetenzen, über die wir als Mensch verfügen sollten. Was nicht bedeutet, dass Rahmenbedingungen keine Rolle spielen würden. Doch den Startpunkt, den sehe ich bei uns.

Durchdachte Grüße
ad
Die Beherrschung des Unaufgeregten
von Angela Detmers
Erhältich über: www.slowlife-collection.com

Jazz Baltica – noch eine Woche!

„Ein Ton kann mehr sagen als viele Töne“.

Ein Satz von Ulrike Haage. In einem Interview sagt sie außerdem: „(…) Ich bin ja mit Jazz aufgewachsen und in diesem Genre werden immer wahnsinnig viele Töne produziert. Irgendwann hatte ich das Gefühl, ich müsste da ein wenig aufräumen, ich bräuchte mehr Klarheit. Inzwischen interessiert es mich nicht mehr, wie eine Rasende Töne zu spielen, sondern die Frage: Wie lange klingt ein Ton (…)?“

Auf die Frage, ob das ihren Abschied vom Virtuosentum bedeutet, antwortet sie:

„Virtuosentum zeigt sich ja nicht nur im technischen Beherrschen von Musik – schneller, höher, weiter. Für mich bedeutet virtuos auch, wie man etwas spielt.“ (LN, 16.06.2015)

Ein interessantes Interview so kurz vor der Jazz Baltica.
Ich persönlich freue mich schon auf die Fülle der unterschiedlichen Interpretation von Virtuosität. IMG_8506In meinem 13. Jahr der Jazz Baltica….

Musikalische Grüße
ad

 

Vielleicht hätte ich doch noch….

Tja, ja, nach dem das Buch zum Druck raus ist, fällt der Autorin noch so vieles ein, was doch auch noch gut gepasst hätte……ich verbuche das mal unter normal.

Außerdem würde ich mich über Einladungen zu Vorträgen freuen, und da werde ich diese „Einfälle“ als Zusatzmaterial verwenden, so habe ich mir das gedacht….

Ich muss sagen, ich habe das gute Gefühl, ein „Werk“ zu Ende gebracht zu haben, unterschätzt: Tatsächlich fühlt es sich in mir wundervoll an.

Und jetzt werde ich aufräumen…Ich brauche meine Ordnung zurück, auf die ich zwar zwischendurch verzichten kann, doch jetzt……wird’s Zeit. Es ist ja alles Wichtige getan.Kirschblüten, Acryl auf Leinwand, 2008, 80 x 80 ad

In jeder Hinsicht aufgeräumte Grüße
ad

Glückliche Geburt

Liebe Leserinnen und Leser,

es ist ja doch eine Menge zu erledigen, bevor ein Buch so vor einem liegt.
Ich lerne und lerne (-:

Nun aber hat der Drucker es in den Händen, und in gut 2 Wochen soll ich es dann in den Händen halten. !!

Aussehen wird es so:

Slow Life Cover

Über den Inhalt:

Die Beherrschung des Unaufgeregten ist ein wirkungsvoller Schutz gegen den Lärm und die Hektik unserer Zeit. Sie stellt damit eine bemerkenswerte Kompetenz dar, um sich gegen all die körperlichen und mentalen Herausforderungen aus Beruf und Alltag abzugrenzen.

Die Grundlage des Unaufgeregten ist Souveränität. Ihr positives Potenzial bildet die Voraussetzung für mehr Gelassenheit und Ruhe, für mehr Stressfreiheit und innere Stabilität, mehr Selbstsicherheit und ein friedliches Miteinander. Zusammen mit dem Angebot, den eigenen Wertekanon zu überdenken, sind das die Größen, denen dieses Buch gewidmet ist.

Nutzen Sie die Erfahrung der Autorin sowohl zum Thema Souveränität als auch zur Slow-Life-Idee. Das Buch enthält die nötigen Grundlagen, Wissen und Antworten über Zusammenhänge sowie wertvolle und vielfach erprobte (Lösungs-)Wege zu mehr Souveränität im eigenen Leben.

Ich freue mich auf Rückmeldungen!

Lernbereite Grüße
ad

 

Plessner

Helmuth Plessner, Hauptvertreter der philosophischen Anthropologie

1892 – 1985

Er kritisierte den Humanismus aus der Sicht des Historismus: Die Geschichter der eigenen sund er fremder Kulturen habe gezeigt, dass die Selbstauffassung des Überheblichkeit einer missionierensden schristlich-euopräiscen Lultur, die meine, die

 

Bultmann, evangelischer Theologe

Für ihn ist der Humanismus ein Glaube an den Adel des Menschen als Geisteswesen. (er war umstritten, weil er der <meinung war, der christliche Glaube entweltliche den Menschen.

Selbstwert

„Wir sind an die Menschen durch alle möglichen Arten an Banden geknüpft: durch Blut, durch Stolz, durch Furcht, durch Hoffnung, durch Gewinn, durch Wollust, durch Hass, durch Bewunderung, durch Äußerlichkeiten und Abzeichen der Nichtigkeiten aller Art, aber wir können uns nur schwer dazu überreden, dass ein anderer soviel Charakter besitzen könne, um uns durch Liebe an sich zu ziehen.“

Ralph Waldo Emerson