„Wir erwarten da einen Boom“

…heißt es bei Kendrion Kuhnke.

Und worum geht es?
Die E-Autos, die uns über kurz oder lang allseits begegnen werden, fahren lautlos.
Das allein ist doch eine wunderbare Aussicht. Balsam für die Seele von Anwohnern vielbefahrener Straßen oder gar von Autobahnen.

.inferno a georgetown, Acryl, Collage, Rost auf Leinwand AD (verkauft)

Nun aber sollen die Autos – per Gesetz – auf keinen Fall so leise bleiben.

Und zwar aus Sicherheitsgründen, wie es heißt. Denn wenn Autos lautlos heranrollen, wächst die Unfallgefahr. Außerdem wünscht man dem Autofahrer eine „gewisse Rückmeldung aus dem Motorraum“, da ohne Auto-Nebengeräusche ein Verlust des Gefühls für Geschwindigkeit verloren ginge.
Wir sprechen hier übrigens von einer zu erzeugenden Lautstärke, die einem Kühlschrank-Aggregat gleichkommen soll. Und nur die Anfahrt soll akustisch unterstützt werden, so bis 20 km/h. Danach würden die Wind- und Rollgeräusche die Akustik-Aufgabe übernehmen.

Und genau daran verdienen nun die Firmen: am Geräusche machen. Manche lehnen sich akustisch an den Klang einer U-Bahn an, andere brauchen einen „bulligen Achtzylinder-Sound“ – letztlich kann sich jeder Hersteller seinen eigenen markenspezifischen E-Mobil-Klang herstellen lassen.

Wenn das Ganze allerdings bei 20 km/h zum Erliegen kommt, wo greift da das Argument, dass das Gefühl für Geschwindigkeit auch eine akustische Warnstufe braucht? Das übernehmen dann die Wind- und Rollgeräusche. Oder?
Wäre ja auch nicht auszudenken, wenn zu den 180 Sachen entsprechend laute und künstlich erzeugte U-Bahn-Geräusche an uns vorbeiratterten. Also so ganz ausgereift…

Windige Grüße

ad

 

 

Das ernste Leben…

Statement aus einem Interview mit Christoph Waltz (James-Bond-Bösewicht 2015):

„Wir sind so damit beschäftigt,
unkomisch, produktiv, ernsthaft und erfolgreich zu sein.“

Entspricht das auch Ihrem Gefühl?
Zu ernst, zu produktiv, zu erfolgreich?

Was kann helfen?Der Geist des Weines1Also der nicht wirklich…..

„Humor ist keine Gabe des Geistes, er ist eine Gabe des Herzens.“
(Juda Löb Baruch-1786/1837)

Um sein Herz zu (wieder) zu entdecken, muss vielleicht ein Moment innegehalten werden. Durchatmen und Balance herstellen sind angeraten. Den eigenen Brunnen füllen. Auf diesem Wege fällt uns das Lächeln oftmals ein bißchen leichter. Und hat Herr Morgenstern nicht recht?:

„Lachen und Lächeln sind Tor und Pforte, durch die viel Gutes in den Menschen hineinhuschen kann.“ Christian Morgenstern (1871 – 1914)

Damit hat doch recht. Irgendwie.

Leichtfüßigere Grüße
ad

John Cleese – bemerkenswertes Interview

John Cleese, der berühmte englische Drehbuchautor und Schauspieler sowie, ja, Jurist, Jahrgang 39, auf die Frage, ob er noch einmal Schauspieler werden würde (Ausschnitt aus einem Interview im ZEITmagazin) …

„John Cleese: Keineswegs. Wenn ich mir noch mal einen Beruf aussuchen dürfte, würde ich mich für den des Psychologen entscheiden. Mich hat es schon immer interessiert, wie Menschen ticken. Unser Leben ist sehr von Angst bestimmt und vom Versuch, die Angst in den Griff zu kriegen.

ZEITmagazin: Welche Rolle spielt die Angst in Ihrem Leben?

Cleese: Meine Mutter war eine extrem ängstliche Person. Deshalb versuchte sie, alles zu kontrollieren. Viele Dinge regten sie auf, und ich stand immer unter Hochspannung, weil ich stets absolut sicher sein musste, dass es ihr gut ging, bevor ich mich um mein eigenes Leben kümmern konnte.“

Das klingt nicht nach einer leichtfüßigen Jugend.
Ich schätze John Cleese sehr. Einer der wenigen Schauspieler, die ich gern persönlich kennenlernen würde. Ich glaube, er hat wirklich was zu sagen.
Und natürlich wäre es auch lustig, ich meine Monty Python, Ein Fisch namens Wanda und und und

Interessierte Grüße
ad

Der Sommer kündigt sich an

P1050383

Und nach Monaten der schreibenden Abstinenz nehme ich nun den Faden wieder auf.

Mein Buch „Die Beherrschung des Unaufgeregten“ hat viel Zeit in Anspruch genommen. Jetzt ist es auch als E-Book zu haben.

Danach war erstmal eine schöpferische Pause notwendig.
Doch inzwischen sind Zeit, Lust und Ideen zurückgekehrt und mit großer Freude teile ich erneut meine Gedanken, Impulse und Neuigkeiten mit Ihnen – wie gehabt rund um das Thema Slow Life.

Schön, dass Sie noch da sind!

Erfreute Grüße
ad