Die Mär von den Zeitfressern……

Als ob uns tatsächlich jemand die Zeit wegnehmen könnte….

Jedes – Ich „MUSS“ jetzt noch aufräumen – Ich „MUSS“ dann los – Ich „MUSS“ dann zur Arbeit – ……

Zeitfresser

Sterben, ja, das müssen wir.
Aber der Rest? Ich kenne die Diskussionen darüber, wie „frei“ wir wirklich sind und das der Freiheitsbegriff sehr unterschiedlich interpretiert wird.

Worum es mir geht, ist die Bewusstmachung.
Ob wir wirklich PRÄSENT in unserem Leben sind.
Oder nur in autopilot-mäßigen Räderwerken unterwegs sind.

„MUSS“ geht allzu oft mit FRON einher.
Mit – geht nicht anders.
Mit – ist einfach so.
Mit – war schon immer so.

Ich will zum Sport – klingt eindeutig anders als: ich muss zum Sport.
Nämlich eigenverantwortlich.

Ich möchte jetzt nach Hause gehen – klingt eindeutig anders als: Ich muss jetzt (leider) gehen….
Nämlich ehrlich.

Selbstbestimmt handeln zu können, jedenfalls so weitestgehend wie möglich, ist doch gerade in diesen Zeiten, wo soviel Freiheiten von Bürgern und Bürgerinnen allein auf dem europäischen Kontinent beschnitten werden, ein hohes Gut.
Ich wünschte es würden sich mehr dieser Art von „Verlockung“ hingeben. Und was ist diese „Verlockung“? Es ist das Erwachsensein, die Reife – im besten Sinne. Dort ist die Souveränität zuhause, die uns mächtig (!) gut tun würde.

Lockende Grüße
ad

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