Slow and Art and Sunday

Nun ist das Wochenende des Lübecker Kunst-Camps 2018 schon fast wieder vorbei.
Schade, denn es gab neben der Ausstellung auch eine Menge spannender Veranstaltungen drum herum. So bin auch ich als ausstellende Künstlerin in den Genuss von vielerlei wichtigen Impulsen gekommen – gewissermaßen eine „reiche Beute“.
Ich werde noch ausführlich darüber berichten.
Zum Beispiel von „Humor als Startrampe“…(-:

Dies sind übrigens die Arbeiten, mit denen ich dabei bin:

Nordic History, 90 x 90, Acryl/Leinwand, a Und Jetzt?, 90 x 90, Acryl/Leinwand

Meine Kunst-Homepage ist in der Überarbeitung, ich hoffe, dass ich kommende Woche mehr dazu sagen kann.

Jetzt erst noch einmal vielen Dank an alle Besucher und Besucherinnen – schön, dass Sie da waren. Und wer es noch nicht geschafft hat: Die Ausstellung geht bis kommenden Sonntag weiter und ist jeweils von 14.00 – 18.00 Uhr geöffnet.

Ich wünsche allen noch einen schönen, sonnigen Sonntag!

Genussvolle Grüße
ad

Slow growing

John Cleese hält  immer wieder Vorträge über Kreativität. Hier ein Auszug: 

„Also so gelangt man in den OFFEN MODUS. Jetzt müssen sie nur noch mit den Gedanken beim Thema bleiben, über das sie gerade nachdenken. Sie tagträumen. Aber ihre Gedanken kommen zurück. Wie beim Meditieren.

Das ist das bemerkenswerte unserer Kreativität. Lassen sie ihre Gedanken auf einem Thema ruhen. Seien sie zu ihren Gedanken nett, aber bestimmt.

Früher oder später wird sie ihr Bewusstsein dafür belohnt Vielleicht während sie unter der Dusche sind oder beim Frühstück, sie werden jedenfalls überraschend belohnt.
Der Gedanke taucht auf geheimnisvolle Weise auf. Sofern sie sich zuvor die Zeit für ihn genommen haben.“

ad

Das klingt doch wirklich gut. Also lassen Sie uns nett zu unseren Gedanken sein. Und ein kleines bisschen streng. Damit wir dahinkommen, wo wir auch wirklich hinwollen. Konzentrieren wir uns. Auf eine Sache. Ein Thema. Auf uns selbst. Im besten Sinne. Und lassen wir unsere Gedanken darauf ruhen. Eine wunderschöne Beschreibung.

Bedächtige Grüße
ad

Rilke……….

Man muss den Dingen
die eigene, stille,
ungestörte Entwicklung lassen,
die tief von innen kommt,
und durch nichts gedrängt
oder beschleunigt werden kann;
alles ist austragen –
und dann
gebären….
Reifen wie der Baum, der seine Säfte nicht drängt
und getrost in den Stürmen
des Frühlings steht,
ohne Angst,
dass dahinter kein Sommer
kommen könnte.
Er kommt doch!
Aber er kommt zu den Geduldigen,
die da sind,
als ob die Ewigkeit vor ihnen läge,
so sorglos still und weit……
Man muss Geduld haben,
gegen das Ungelöste im Herzen,
und versuchen, die Fragen selber lieb zu haben,
wie verschlossene Stuben,
und wie Bücher, die in einer sehr fremden Sprache
geschrieben sind.
Es handelt sich darum, alles zu leben.
Wenn man die Fragen lebt,
lebt man vielleicht allmählich,
ohne es zu merken,
eines fremden Tages
in die Antwort hinein.

….Gern laut lesen, vorlesen, mit einem Füllfederhalter auf schönstem Papier abschreiben, sinnen, träumen und …..und dankbar sein.

Wunderschönen 1. Mai
ad