Ein bisschen Tschaka kann nicht schaden

Eine 80-Jährige mischt die Restaurant-Szene auf – und ist jetzt auch noch Youtuberin. So etwas macht mir Mut.

Nicht, dass die Dame arbeiten muss, die Rente ist soweit ok. Aber das wäre doch viel zu langweilig. Deshalb betreibt sie nicht nur das „Restaurant im Wohnzimmer“, sondern seit neuestem auch noch einen Youtube-Kanal – weil sie Lust auf ein neues Projekt hatte.

Seit Jahr und Tag hatte sie für Kinder und Pflegekinder mit Leidenschaft gekocht. Von Beruf ist sie übrigens Journalistin. Aber dann hatte sie mehr Lust an der Kochkunst und gründete zunächst eine Catering-Firma. Nach 16 Jahren schloss der Haupt-Auftraggeber seine Pforten, und so suchte die Hamburgerin nach neuen Ufern.

Mit 77 Jahren.

Und so gründete sie ihr „Restaurant im Wohnzimmer“. Fast jeden Freitag kann man bei Frau Fuchs Zuhause speisen. Die Plätze sind begehrt, mittlerweile muss man fast sechs Monate auf ein freies Plätzchen an ihrem reichlich gedeckten Tisch warten. 60 Euro kostet das Fünf-Gänge-Menü inklusive Getränke in ihrem Wohnzimmer. Damit deckt sie die Ausgaben für den Einkauf, den Rest spendet sie an die Kinderkrebsstiftung Waldpiraten-Camp. Profit machen, das will sie nicht: „Ich mache Leute glücklich mit meinem Essen, ich mache das Waldpiraten-Camp glücklich und ich mache mich selber glücklich, weil ich wieder heißgeliebte Gäste habe. Ich bewirte einfach gerne“, sagte sie in einem Gespräch mit dem stern.

Doch damit nicht genug. Als die Gäste immer häufiger nach ihren Rezepten fragten, hat sie sich gedacht, da mache ich doch mal „Filmchen“, die zeigen, wie ich meine Gerichte in die Tat umsetze. Auf diese Weise wurde sie „Youtuberin“. Und natürlich gibt es auch einen Blog. Und falls auch Sie einmal Gast bei ihr sein wollen, hier ist die Kontaktadresse: studiocatering@gmx.de

Gesundheit ist DIE Voraussetzung für ein aktives und spannendes Leben. Den eigenen Brunnen – womit auch immer – regelmäßig zu füllen, ist und bleibt unsere zentrale Aufgabe. Es muss nicht die Öffentlichkeit sein, es muss nichts mit Geld verdienen zu tun haben – es braucht einfach etwas, was uns glücklich macht.

Deshalb: Gut mit sich und den eigenen Wünschen im Kontakt bleiben. Und wenn es das Nichtstun ist, dass zur Ruhe kommen und gar.nichts.tun – tun Sie es mit Hingabe. Und lächelndem Herzen.

Grüße aus der seelischen Hängematte
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Home Run-Ausstellung im Rahmen der 875-Jahrfeier von Lübeck

Hier eine Information in eigener Sache:

Zwei meiner Arbeiten wurden ausgewählt, um im Rahmen der Home Run-Ausstellung vom 04. – 13. Mai 2018 anlässlich der 875-Jahrfeier von Lübeck gezeigt zu werden.

Die Frage war: Wie setzen sich  Lübecker Künstlerinnen und Künstler mit ihrer Stadt, der Tradition, der Region, dem Heimatbegriff  oder dem heutigen urbanen Lebensgefühl auseinander?

Gemeinsam mit anderen Werken wird die Eröffnung am Fr, 04. Mai, um 19 Uhr zu erleben sein. Drumherum gibt es eine Menge spannender Veranstaltungen, siehe auch  Flyer-Kunstcamp-Wickel-v2b.indd

Wer Zeit und Lust hat, der komme – gern mit Gästen – vorbei.
Die Künstler-Kolleginnen und -Kollegen und ich freuen uns auf Sie.

Mit lübschen Grüßen
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Sieh, das Schöne liegt so nah…If such beauty is right before your eyes…

Rost + Winter 26-01-14 038

-9° in Travemünde, leichter Wind, später Nachmittag…
Ein Spaziergang bei klirrender Kälte, schönstem Sonnenschein, klarer Luft und blitzblauem Himmel. Habe meinen Muff (Sie wissen noch, was das ist?) rausgeholt und bin losgestapft. Zwischendurch Finger raus und auf den Auflöser gedrückt. Aber nur ganz kurz. Hinterher Spezial-Berliner-Verkaufsstelle angefahren. Lecker.

Ich mache das viel zu selten. Obwohl die Küste bei mir um die Ecke liegt. Kennen Sie das? Sie machen etwas, sind begeistert, sagen, dass muss ich/müssen wir unbedingt öfter machen und –  nix wird draus. Irgendetwas in uns drin hat da ein beträchtliches Beharrungs- oder besser Verharrungsvermögen. Ja, und manchmal scheint ein begabter Vermeidungskünstler am Werk zu sein. Was soll ich sagen. Nun, sagen tun wir natürlich viel: keine Zeit, zu dies, zu das und überhaupt. Schade, schade.
Das Schöne liegt auf dem Silbertablett – und wartet nicht auf uns. Wir sind es, die etwas verpassen. Das Schöne ist einfach schön und braucht uns nicht. Wie war das nochmal mit dem Kapitän auf dem eigenen Schiff? Ich weiß, ich weiß…

Aufgewärmte und sehr herzliche Grüße
adRost + Winter 26-01-14 038
-9°C in Travemünde, a gentle wind, late afternoon…

A walk in the icy cold, in bright sunshine, clear air and under a squeaky blue sky. Got out my muff (you still know what that is?) and started trudging off. Every now and then, only for a second, fingers out to press the shutter release. Then heading for that special doughnut shop – yummy.

Only once in a blue moon I do something like this although the coast is just round the corner. Does that sound familiar to you? You did something, you think it was marvellous und you say you must do that much more often, absolutely, and – nothing happens. Somehow, deep down inside, there is a considerable perseverance or, more precisely, inertia. Well, and at times there seems to be a desire to even avoid these occasions. What can I say? Well, of course we say a lot: no time for this, for that, and besides… Too bad. A pity.

Beauty is lying on a silver platter – and it is not waiting for us. It is us who miss something. Beauty is beautiful in itself and is not in need of us. What was the story of being captain on your own boat? I know, I know…

Warm and best wishes,
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Hoch in den Wipfeln…

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Sind Baumhäuser nicht etwas Schönes? Diese Ruhe, diese Sicht, dieses ganz spezielle Gefühl? Ich liebe das Rauschen von Blättern im Wind….wo könnte ich es besser hören? Leider weist mein Garten keine Bäume auf. Jedenfalls keine nenneswerten. Noch nicht einmal unnennenswerte. Im Keller beweint bereits die Hängematte ihr Schicksal. Nun denn. Bleibt das Baumhaus wohl auch – im wahrsten Sinne des Wortes – ein Luftschloss, seufz……

Bodennahe Grüße
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Slow Life……….VIVA Jazz Baltica

viva jazz baltica
VIVA Jazz Baltica, Mischtechnik auf Leinwand, 120 x 100, ad

Es war wieder sooooo schön! Wolfgang Haffner und alle, wie sie da sind.
Für mich neu: Jacob Karlzon 3   –  einfach su.per.klas.se.
Also: Vormerken! Vormerken! Vormerken! Jazz Baltica in Niendorf/Ostsee 2014!

Noch ganz benommene Grüße
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Slow Life………und der Geschmack von Erdbeeren

Jordbaer, Mischtechnik auf Leinwand, 2009, 90 x 70
Jordbaer, Mischtechnik auf Leinwand, 60 x 80, ad

Erdbeeren, hmmm……ein schmatzendes Rot, reinbeißen, Saft die Schnute runter laufen lassen, Süße genießen, Reste mit der Zungenspitze einfangen….das Leben kann so schön sein…..

(Fast schon) sommerliche Grüße

ad

 

 

Slow Life…… Jetzt bloß nicht hetzen lassen

Slow Life........    Nur nicht hetzen lassen

Ich erinnere mich nicht mehr, aus welcher Zeitung dieser Ausschnitt stammt. Doch an das Vergnügen über die bemerkenswerten Begriffe „Entschleunigungsbeschleunigung“ und „ereignisgesättigtes“ Jahr schon……..

Maigrüne Grüße

So kann man es auch sehen……

Wer alle Sorgen dieser Welt vergessen will,
braucht nur Schuhe zu tragen, die eine Nummer zu klein sind.

Mark Twain

Fröhliche Grüße