Slow Life ist für Erwachsene

Wir sind wie ein Familie – in unserer Firma, unserem Team, unserer Abteilung.

Eine Familie? Wer ist denn dann „Vater“, wer „Mutter“ und vor allem wer Kind? Und wer ist das Nesthäcken oder der/die Erstgeborene und wer Sandwich-Kind? Und wer erbt was? Wer hat für wen Verantwortung? Wessen Begabung spielt eine Rolle? Wer quengelt am meisten? Mit welcher Konsequenz? Was ist mit Lieblingskindern? Nachzüglern? Wirklich eine Familie? Und was ist mit der „echten“?

Den größten Anteil an der Beratungsarbeit nimmt genau diese Fragestellung ein – mit all ihren Konsequenzen. Ein „Papa“ soll es richten, es gibt genug „Muttis“ von eigenen Gnaden und „Kinder“, die gibt es weiß Gott zu Hauf. Und zwar auf allen Rängen und Hierarchieebenen. Verdeckte Erwartungen und Spiele ohne Ende. „Kindergarten“ dürfte nach wie vor das häufigste Spiel in diesem Zusammenhang sein.
So wenig Erwachsene, so wenig Reife und damit so wenig Souveränität.

Schade, denn in der Souveränität liegen unendlich viel Chancen – für unsere Gesundheit, unsere gute Laune, unsere Lebensqualität. „Slow Life“ ist ohne Souveränität nicht zu bekommen. So wie Allen Watts in seinem Buch schon sagt: ZenZen ist nichts für Kinder.

So weise Grüße
ad

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