Slow Life und Gedanken zu Old School

Old School – ich persönlich mag den Begriff. Er hat für mich etwas Warmherziges, Gemächliches, ja Gemütliches. Für andere klingt er eher nach rückständig, altmodisch, veraltet. Sicher ließe sich über all diese Sichtweisen trefflich diskutieren. Für uns ist er allerdings verknüpft, mit dem, was wir unter Slow Life verstehen.

Ja, sicher, da ist in erster Linie die Entschleunigung. Sie ist weder hipp noch Mainstream noch cool. Oder doch? Schließlich kommt das Langsame in den unterschiedlichsten Bereichen an: Slow Art, Slow Tourism, Slow Food, Slow Living, Slow Journalism u. v. m. Dennoch haftet dem Langsamen etwas „Vergangenes“ an, etwas scheinbar „Unwiederbringliches“. Ist das wirklich so?

Gut, ich mag es mit dem Füller zu schreiben, also mag ich auch Handschriftliches. Gleichzeitig erreicht das Handlettering einen absoluten Höhenflug. Also doch hipp? Ich mag es, einfach dazusitzen und auf das Meer zu schauen – ohne Buch, ohne Kopfhörer, ohne Handy. Gleichzeitig boomt alles, was mit Achtsamkeit und Yoga zu tun hat. Also doch modern?

Ich mag schweigen. Und gute Gespräche. Gleichzeitig sind die Schweigeseminare in den Klöstern durchweg bestens besucht und kulturelle Begegnungen auf der Basis von Gespräch sind „angesagt“. Denn Menschen wünschen sich offensichtlich zwischenmenschlichen Austausch, bei dem sie länger als 20 Sek. bei einem Thema bleiben können. Also doch auf der Höhe der Zeit? Lassen wir die Antwort offen. Für uns vom Slow Life Institut erfasst die folgende Aufzählung ein bisschen was von dem, was wir unter Old School verstehen.

Wir sind uns sicher: Wer mehr Gelassenheit in sein Leben bringen will, mehr Ruhe und mehr Lebensqualität, den wird eine Prise Old School im besten Sinne bereichern.

Entspannte Grüße
ad

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